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"Meditation bedeutet, bei allem, was man tut,
völlig aufmerksam zu sein -
beispielsweise darauf zu achten,
wie man mit jemanden spricht,
wie man geht, wie man denkt,
was man denkt."
(Krishnamurti)

 

 

Ausbildung: Yoga-Übungsleiterin/ Yoga-Lehrerin

Beginn: Januar 2011 
(11 Sonntage und ein 5-Tagesblock, + Supervision + Prüfung + Nachtreffen; insgesamt 250 Unterrichtsstunden;
kostenloses Upgrade im Folgejahr / 2012 möglich, mit insgesamt 500 Unterrichtsstunden)

 Kurzinfo zur Ausbildung:
Ayurveda für Frauen bietet deutschlandweit als einzige Schule eine Yogalehrer-Ausbildung in einer reinen Frauengruppe an. Neben allen klassischen Kursinhalten sind spezielle "Frauenthemen", wie Hormonyoga, Yoga für Schwangere sowie Yoga mit Kindern wichtige Bausteine der Ausbildung. Einen besonderen Schwerpunkt der Ausbildung bilden die geistig-spirituellen bzw. psychologischen Aspekte des Yoga. Die persönliche Entwicklung der angehenden Yogalehrerin stellt das wichtigste Ziel der Ausbildung dar. Durch das Üben in kleinen Gruppen (4 bis 8 Teilnehmerinnen) wird ein um ein Vielfaches intensiveres Lernen als in großen Ausbildungsgruppen erreicht. Neben den physiotherapeutischen und psychotherapeutischen Aspekten des Yoga runden Ayurvedische Psychologie und die psychologischen und energetischen Heilweisen von Yoga und Ayurveda das Ausbildungsprogramm ab.
Teilnehmerinnen, die gleichzeitig die Ausbildung in Ayurveda-Massage absolvieren (oder bereits absolviert haben), erhalten auf diese Ausbildung eine Ermäßigung von 20%.

Zum Inhalt:
Yoga und Ayurveda bilden eine Synthese, sie durchdringen, bedingen und ergänzen einander. Während Ayurveda mehr die körperlichen Aspekte der Heilung betont, stellt Yoga (über die rein körperliche Wirkungsweise der Asanas hinausgehend) die psychologischen und spirituellen Aspekte der ganzheitlichen Therapie in den Vordergrund. Die Arbeit mit und an unserem Körper bildet die Grundlage und Vorbereitung auf die Arbeit an unseren Denkgewohnheiten und unserem Geist.
Yoga bildet demnach den Hauptbestandteil der ayurvedischen Psychotherapie.
Darüber hinaus kann Yoga auch als eine Art selbstaktive Physiotherapie mit präventivem Charakter angesehen werden: Yoga wirkt vorbeugend und lindernd bei Rückenbeschwerden und anderen Krankheiten des Bewegungsapparates und der Organsysteme.
Die Schulmedizin weiss heute, dass ein Großteil aller Rückenschmerzen und anderer Krankheiten psychosomatische Ursachen haben, das heißt, sie sind auf ein instabiles Seelenleben zurück zu führen. Körper und Geist sind eng miteinander verbunden, und der steife oder schmerzende Körper ist meist Ausdruck eines
fehlenden geistigen Friedens. Yoga vereint die Harmonisierung des Körpers auf grandiose Weise mit der Befreiung und Heilung von Geist und Seele.

 Upgrade zur Yogalehrer-Ausbildung:
Die verschiedenen deutschen und internationalen Berufsverbände für Yogalehrer fordern unterschiedliche Ausbildungsnachweise, damit einem Yogalehrer die Mitgliedschaft in ihrem Verband ermöglicht wird. Die in den USA gegründete und international tätige Yoga Alliance fordert für eine Yogalehrer-Ausbildung mindestens 200 Stunden Unterricht. Der BDY (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland), der wohl bekannteste deutsche Berufsverband, fordert eine Ausbildung mit 500 Unterrichtsstunden, die sich über mindestens 2 Jahre erstrecken muss.
Damit unseren Schülerinnen die Möglichkeit offen steht, eine Mitgliedschaft in einem der Verbände zu beantragen, bieten wir im Folgejahr (2011) die Möglichkeit eines kostenlosen Upgrates mit insgesamt 500 Unterrichtsstunden an.


Diese Ausbildung eignet sich für:

* Therapeutinnen, Heilpraktikerinnen, Sportlehrerinnen oder interessierte Laien, die in eigener Praxis oder in Bildungsstätten verantwortungsbewusst qualifizierte Yogakurse geben möchten.
* Frauen die ihren Yogaweg vertiefen und die geistig-spirituellen Aspekte des Yoga kennen lernen möchten.
* Ayurveda-Therapeutinnen bzw. Ayurveda-Masseurinnen, die Yoga mit in ihr Beratungs- und Therapieangebot aufnehmen möchten.
* Therapeutinnen, die Yoga (mittels seiner körperlichen und seelischen Wirkungen) in ihre Arbeit integrieren möchten.
* Frauen, die sich selbst, ihre Denk- und Verhaltensmuster besser kennen lernen und verändern möchten.

 Voraussetzungen für die Teilnahme:
* Yoga Grundkenntnisse
* Aufgeschlossenheit gegenüber den philosophischen Hintergründen des Yoga
* Bereitschaft zum intensiven Yogaüben sowie zum Arbeiten an sich selbst

Termine:

16. Januar 2011 (die weiteren Termine folgen in Kürze!)

Prüfung im Januar 2012


Ausbildungsthemen:

1. Yoga: Philosophie und Geschichte
* Yoga-Geschichte, alte Texte /Grundlagenwerke
*  Die großen vedischen Strömungen (Samkhya, Vedanta, Tantrismus etc.)
* Die Yogawege
* Der achtgliedrige Yogapfad des Patanjali

2. Yoga und Ayurveda
* Tridosha und körperlich-psychische Konstitution
* Einführung in die ayurvedische Anatomie und Physiologie (agni, dhatus, srotas, ama, malas)
* Die Trigunas Sattva, Rajas und Tamas
* Ayurveda und Psychologie: Die Bedeutung der Konstitution im Hinblick auf geistig-psychische Verhaltensmuster
* Yogische / ayurvedische Ernährung
*  Ayurvedische / Yogische Reinigungsmethoden (Kriyas)
* Die subtile Anatomie des Yoga: Chakras, Nadis, Koshas, Marmas

 3.  Die Bausteine einer Yogastunde: Praxis und Wirkung
Die unterschiedlichen Wirkungsweisen von Yoga

* Die Yogahaltungen (Asanas)
* Pranayama: Die Lenkung des Atems
* Meditation
* Mudra: Die Fingerhaltungen
* Mantra: Der heilende Klang
* Bandha: Die Energieschleussen
* Tiefenentspannung und Yoga Nidra 

 4. Medizinische Grundlagen
* Skelett, Muskulatur, Herz-Kreislauf System, Atmung, Nervensystem

5. Asanas
* Die Yoga-Asanas der Rishikesh-Reihe und ihre körperlichen, geistigen und energetischen Wirkungen
* Asanas für die unterschiedlichen Wirbelsäulenabschnitte
* Asanas und Marmas
* Indikationen und Kontraindikationen
* Asanas für die ayurvedischen Konstitutionstypen

6. Yoga für Frauen
* Yoga in der Schwangerschaft und bei Kinderwunsch
* Hormonyoga/ Yoga in den Wechseljahren
* Yoga für und mit Kinder(n)

 7. Geistig-Spirituelle Aspekte der Yogawege und Yogastufen  in Theorie und Praxis:
* Karma, das Gesetz von Ursache und Wirkung
* Raja Yoga: Integration  des achtgliedrigen Yogapfades in das eigene (Er-)Leben und Denken.
* Yamas und Nijamas
* Jnana Yoga: Erweiterung des Bewusstseins durch Wissen und Studium der Schriften
* Karma Yoga: Yoga der Tat.
* Bhakti Yoga: Hingabe, Liebe, Glauben und Vertrauen
* Yoga als Grundlage unterschiedlicher spiritueller und mystischer Wege

8. Psychotherapeutische und spirituelle Aspekte der Selbsterfahrung und Therapie:
* Psychologische Analyse der (eigenen) Denk- und Verhaltensmustern und deren Transformation
* Emotionen transformieren, Gedanken meistern
* Führen eines Yoga-Tagebuches
* Yoga und westlich orientierte Psychotherapie

9. Didaktik und Aufbau einer Yogastunde
* Übungszyklen
* Unterrichtsvorbereitung, Planen einer Yogastunde und von Übungsserien
* Die Rolle des Yogalehrers
* Umgang mit (Yoga-)Gruppen und Yoga-Schülern
* Lehrformen und Unterrichtsstile
* Stimme, Moderation, Korrigieren von Haltungen
* Praktisches Durchführen von Probestunden unter Supervision

 

Ausbildungskosten: 1900 ,- €
(Ratenzahlung in monatlichen oder vierteljährlichen Raten möglich!)

 

Maximale Teilnehmerzahl: 8

 

 

Häufige Fragen zur Yogalehrer-Ausbildung:

1. Was ist der Unterschied zwischen einem Yoga-Übungsleiter und einem Yoga-Lehrer?
Im Prinzip besteht kein Unterschied. Beide Berufsbezeichnungen sind gesetzlich nicht geschützt, das heisst, theoretisch könnte sich jeder Mensch als "Yogalehrer" bezeichnen. Ausbildungen zum Yogalehrer bzw. zum Yogaübungsleiter werden grundsätzlich von privaten Einrichtungen und Yogainstituten abgehalten und unterliegen keinen staatlichen und allgemeinen Vorgaben. Dadurch unterliegt die Qualität von Yogalehrer-Ausbildungen nicht selten großen Schwankungen. Um deutschlandweit einen einheitlichen Standard festzulegen, haben sich verschiedene Berufsverbände zusammen geschlossen, darunter z.B. der BDY (Bund deutscher Yogalehrer), BYV (Bund der Yoga Vidya Lehrer) usw.
Viele dieser Berufsverbände, die sich unabhängig voneinander entwickelt haben, kooperieren heute miteinander und haben sich erneut zu einem übergeordneten Verband, der Europäischen Yogaunion (EYU) zusammengeschlossen.
Wer Mitglied in einem dieser Verbände werden möchte, muss eine Ausbildung von mindestens 500 Unterrichtsstunden absolviert haben, die über mindestens 2 Jahre ging.
Neben den oben genannten Vereinen gibt es jedoch auch andere Verbände, mit wiederum anderen Richtlinien. Die in den USA geschlossene Yoga Alliance, die mittlerweile auch in Europa existiert, verlangt von ihren Mitgliedern eine Mindestlehrzeit von 200 Unterrichtsstunden. Die Vorgaben für einen "guten" Yogalehrer sind also sehr unterschiedlich, und nicht einheitlich bzw. objektiv festlegbar.
Wir haben unseren Ausbildungsgang daher "Yoga-Übungsleiterin/Yoga-Lehrerin" genannt, um mit dem Titel auf  Vorgaben seitens der meistverbreitenden Verbände Rücksicht zu nehmen: Yoga-Übungsleiter Ausbildungen sind in der Regel kürzer und weniger umfangreich.
Dennoch muss jeder Schüler bzw. jeder zukünftige Yogalehrer individuell betrachtet werden. Manche angehenden Yogalehrer haben vielleicht bereits langjährige ähnliche Ausbildungen absolviert, die einige der Grundthemen der Yogalehrer-Ausbildung bereits vollständig abgedeckt haben, wie z.B. Ausbildungen zum Sportlehrer, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Psychologischen Berater oder in Ayurveda, Energiearbeit oder ähnlichen Disziplinen. Andere verfolgen bereits seit Jahren eine intensive spirituelle Praxis auf anderen Wegen als dem Yoga und bemühen sich um intensive Selbsterfahrung und inneres Wachstum.
Wir sind der Meinung, dass diese Faktoren und Vorbildungen in jedem Fall berücksichtigt werden müssen. Das, was ein Mensch in die Yogalehrer-Ausbildung mit hineinbringt und das Maß seiner inneren Entwicklung während der Ausbildung läßt sich unserer Ansicht nach nicht objektiv messen.
Daher werden wir nach erfolgreich abgeschlossener Abschlussprüfung mit jeder Schülerin individuell absprechen, ob ein Zertifikat zur "Yogalehrerin" oder zur "Yoga-Übungsleiterin" ausgestellt wird.
Auch Fortbildungsmöglichkeiten oder Aufstockung der Stundenzahl nach Ende der Ausbildung sind möglich.

Muss man Mitglied einer der bekannten Yogaverbände sein, um als Yogalehrer in Deutschland oder Europa arbeiten zu können?
Wie bereits oben erwähnt wurde, ist eine solche Mitgliedschaft nicht notwendig, um Yoga unterrichten zu können. Bei den Verbänden handelt es sich nicht um staatliche Organisationen und Vorgaben, sondern um einen Zusammenschluss von Yogalehrern, die einen Verein bzw. Berufsverband gegründet haben. Es gibt in Deutschland und weltweit zahlreiche Yogaverbände mit unterschiedlichen Richtlinien. Der in Deutschland bekannteste Verband (BDY) setzt 500 Unterrichtsstunden vorraus, um den Beruf des Yogalehrers ausüben zu können, die Yoga Alliance 200.
Yogalehrer, die Mitglied im BDY oder einem ähnlichen Verband sind, genießen einen guten Ruf und deren Kurse werden oft auch von den Krankenkassen anerkannt. Eine Mitgliedschaft ist aber auch hierfür keine Bedingung. Deutschlandweit praktizieren viele sehr gute Yogalehrer, die keinem Verband beigetreten sind, und die dennoch in öffentlichen Einrichtungen Yoga unterrichten, die auch von den Krankenkassen unterstützt werden. Wichtig ist also vor allem die Qualität des Unterrichts und die innere und persönliche Reife des Yogalehrers.

Weitere Fragen?
Schreiben Sie uns oder rufen Sie an, wir werden Ihre Fragen dann gerne beantworten.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ayurveda für Frauen, 73630 Remshalden bei Stuttgart  |  Telefon: 07151-2055823